Tee, CDS, RWE und Hunde
Am 26. März 2026 wurde das Mittelstufenprojekt der Tischlerinnen und Tischler vor Publikum präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurden neun ausgewählte Möbelstücke vorgestellt, die die handwerklichen Fähigkeiten, die Sorgfalt und die Kreativität der Auszubildenden eindrucksvoll zeigten.
Zu Beginn begrüßte Schulleiter Herr Pleines die Anwesenden. Anschließend erläuterten Herr Nachtigal und Herr Reher die Vorgaben und den Ablauf des Projekts. Damit wurde der offizielle Rahmen für die Präsentation gesetzt.
Im Anschluss präsentierten Julian Czupala, Jana Groß, Theo Große-Westrick, Lukas Klause, Lenny Laurich, Tabea Mertens, Dominik Niewiadomski, Cosima Rees und Lennart Terlunen ihre Arbeiten. Jedes Möbelstück war individuell gestaltet und spiegelte die persönlichen Ideen der jeweiligen Auszubildenden wider.
Einige der Hängemöbel erzählten dabei ihre ganz eigene Geschichte. So gab es Möbel mit Platz für Tee, andere dienten zur Aufbewahrung von CDs, und ein Schubkasten bot Raum für Sticker und Etiketten. Wieder andere Arbeiten erhielten durch Intarsien eine persönliche Note, etwa durch Bezüge zum Fußballverein Rot-Weiss Essen oder durch Motive, die die Liebe zu Tee oder zu Hunden zum Ausdruck brachten, beispielsweise in Form einer Teebeutel- oder Hundepfote-Intarsie.
Besonders hervorgehoben wurden die hohe Genauigkeit, die sorgfältige Planung und die saubere handwerkliche Ausführung. Diese Qualitäten wurden bei der Prämierung der drei besten Arbeiten ausdrücklich gewürdigt.
Den dritten Platz belegte Lukas Klause, dessen Möbel durch eine klare Linienführung und eine überzeugende Gestaltung überzeugte. Platz zwei ging an Jana Groß mit einem kunstvoll gestalteten Teeschrank. Den ersten Platz erreichte Dominik Niewiadomski. Obwohl sein Möbel von außen eher schlicht wirkte, überzeugte es durch die besonders präzise Verarbeitung der Scharniere, die sorgfältige Planung aller Arbeitsschritte und die vollständige selbstständige Fertigung. Dominiks Arbeit setzte damit neue Maßstäbe: „Ein so gutes Stück hatten wir noch nie!“ schwärmte Herr Nachtigal.
Zusätzlich wurde ein weiteres Möbelstück ausgezeichnet, weil es den beiden Lehrern persönlich am besten gefiel. Als kleine Anerkennung wurde hierfür eine Lampe überreicht. Ein besonderer Dank gilt der Tischlerei Kouker, die Furnierreste gespendet und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projekts geleistet hat. Ebenso ein großes Dankeschön an den ehemaligen Werkstattmeister Herrn Brinkmann, der seinen Ruhestand für die Fertigungswoche unterbrach und mit Rat und Tat zur Seite stand.