Zusammen bis zum Abitur
Am 26. Juni 2026 verabschiedete das Berufskolleg Gladbeck seinen diesjährigen Abiturjahrgang. Zehn Abiturientinnen und Abiturienten nahmen an diesem besonderen Tag ihre Zeugnisse entgegen – begleitet von Eltern, Freunden und sogar einigen ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern, die es sich nicht nehmen ließen, gemeinsam mitzufeiern.
Den Auftakt der Veranstaltung machte Bildungsgangleiterin Frau Schulte, die die Gäste herzlich begrüßte. Anschließend übergab sie das Wort an Schulleiter Herrn Pleines, der in seiner Rede einen augenzwinkernden Ausflug in den Fußballjargon unternahm. Er betonte, dass die Schülerinnen und Schüler „nicht in die Verlängerung mussten“ und der ein oder andere sogar noch „den Ausgleich geschafft“ habe. Mit Blick auf die Zukunft wünschte er den Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg und hob die zahlreichen Möglichkeiten hervor, die ihnen mit der Allgemeinen Hochschulreife nun offenstehen.
Etwas aufgeregt, aber souverän, trat anschließend Dean Szczecinski ans Mikrofon. Er berichtete von seinem Wechsel ans Berufskolleg Gladbeck und den anfänglichen Sorgen, ob er in der neuen Klasse Anschluss finden würde. Diese Bedenken hätten sich jedoch schnell zerstreut: So herzlich habe ihn noch niemand willkommen gehießen – oder heißt es geheißen? – Deutsch-Leistungskurs lässt grüßen ^^. In seiner Rede dankte Dean besonders den Leistungskurslehrkräften Frau Schulte und Herrn Graef sowie den Grundkurslehrerinnen Frau Paetzel (Mathematik) und Frau Dr. Quick (Englisch) für ihre Geduld, Unterstützung und den stetigen Zuspruch. Dabei ließ er auch einige humorvolle und schöne Erinnerungen aus dem Unterricht Revue passieren.
Frau Schulte richtete anschließend persönliche Worte an die Klasse, die sie über drei Jahre hinweg im Fach Deutsch sowie bei zahlreichen außerschulischen Aktivitäten – Theater- und Museumsbesuche, Klassenfahrten nach Hamburg und in den Schnee – begleitet hatte. Mit viel Wertschätzung ging sie individuell auf jede und jeden der Abiturientinnen und Abiturienten ein und hob besondere Stärken und Eigenheiten hervor. Insgesamt, so betonte sie, habe sich die Klasse durch Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und einen respektvollen Umgang ausgezeichnet. Als Leitgedanken gab sie ein Zitat von Erich Kästner mit auf den Weg: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ In diesem Sinne seien die Abiturientinnen und Abiturienten echte „Männer und Frauen der Tat“.
Es folgten humorvolle Abitur-Awards: Für jede und jeden gab es einen kleinen Mini-Pokal – etwa für stets gemachte Hausaufgaben oder die originellste Ausrede. Im Anschluss erfolgte die feierliche Übergabe der Zeugnisse, bevor der Tag bei einem gemeinsamen Essen in entspannter Atmosphäre ausklang.
Als bester Abiturient wurde Jeffrey Dorian Zimmer sowohl mit dem Preis der Deutschen Mathematikervereinigung ausgezeichnet als auch mit einem lokalen Gutschein. Herzlichen Glückwunsch!
Liebe DWV3 a.D., für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute. Mögen Ihre Träume in Erfüllung gehen und mögen Sie sich die Eigenschaften bewahren, die Sie als Gemeinschaft so besonders gemacht haben.