Gladbecker Berufskolleg in Amsterdam - Angehende Abiturientinnen und Abiturienten auf Klassenfahrt

Zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Wibbe und Frau Schulte ging es Anfang September für die elf Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums Gladbeck für eine Woche in die niederländische Hauptstadt. Dort lernten die Berufsschülerinnen und -schüler bei verschiedenen Programmpunkten viel über die Stadtgeschichte und das Leben in der Metropole.

Nach der Ankunft am Montag stand eine erste Stadtbegehung auf dem Programm. Vom Hotel aus ging es dazu mit der Metro ins Zentrum. Vom Hauptbahnhof aus erschloss sich die Klasse per pedes die vielen Sehenswürdigkeiten in Amsterdam. Der Nachmittag stand dann zur individuellen Gestaltung offen und wurde von vielen für das Ausprobieren landestypischer Spezialitäten genutzt.

Am zweiten Tag der Klassenfahrt machte die Gruppe eine Grachtenfahrt durch Amsterdam. Besonders die „tanzenden Häuser“ gefielen: Durch den Sumpfboden in der Stadt verschieben sich diese Häuser, daher auch der Name. Trotz anfänglicher Bedenken war die Fahrt besonders aufschlussreich, weil man vieles vom Wasser aus sehen konnte.

Danach ging es sofort mit einer Stadtrallye weiter, bei der die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Stadt erkunden konnten. Viele der Orte, die man dabei entdeckte, bleiben Touristen normalerweise verwehrt, wie zum Beispiel das schmalste Haus der Welt. Zum Abschluss des Tages ging es auf die Dachterrasse der Bibliothek, von wo man einen wunderschönen Ausblick über Amsterdam im Dunkeln hatte.

Mittwoch besuchten die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten den Aussichtsturm A`DAM. Auch bei trüben Wetter hatten man von dort einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt. Einige trauten sich sogar auf die mit 100 Metern höchste Schaukel Europas. Neben der Aussichtsplattform war auch die Hin- und Rückfahrt mit der Fähre ein Erlebnis wert.

Am Donnerstag hat die Klasse den Dappermarkt an der Dapperstraat besucht. Auf dem Freiluftmarkt hatte die Gruppe nicht nur die Möglichkeit, Lebensmittel und Kleidungsstücke zu kaufen, sondern auch landestypische oder internationale Speisen zu probieren. Daraufhin sind die Schülerinnen und Schüler zum naheliegenden Oosterpark gewandert, um ein Klassenfoto zu machen und das schöne Wetter zu genießen. Der restliche Tag wurde dann genutzt, um Souvenirs für Freunde und Familie zu kaufen oder eines der zahlreichen Museen zu besuchen.

Freitag trat die Gruppe dann – erschöpft aber glücklich – die Heimreise an. Nach fünf ereignisreichen Tagen in der Hauptstadt freuten sich fast alle auf die Erholung am Wochenende.