Schulung zur Falschgelderkennung für die Einzelhandelsauszubildenden

Wie man Falschgeld richtig und ohne elektronische Hilfsmittel sicher erkennt, erklärten zwei Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank den Auszubildenden aus dem Einzelhandel am Berufskolleg Gladbeck.


Die Bundesbankmitarbeiter brachten als Vorlage Falschgeld und zum Vergleich „Echtgeld“ mit.

Zunächst erklärten Sie anhand einer simplen, jedoch anschaulichen Power-Point-Präsentation die Falschgelderkennung. Ein einfaches Prinzip verschaffe einen schnellen Erkennungserfolg: Fühlen-Sehen-Kippen. Dieses Prinzip durchleuchtet die Banknote im Schnelldurchlauf und die ersten Sicherheitsmerkmale lassen sich zügig kontrollieren. Ein einziges Sicherheitsmerkmal sei nicht zuverlässig genug, daher müsse man mehrere Sicherheitsmerkmale prüfen.


Als Nächstes beschrieben die Angestellten der Bundesbank den genauen Ablauf nach Erkennung von Falschgeld. Zunächst wird - im Falle eines Einzelhandelsmitarbeiter- der Vorgesetzte benachrichtigt, danach  die Polizei. Der verdächtigte Kunde wird nicht aus den Augen gelassen, aber gleichzeitig auch nicht kriminalisiert.


Anhand einer kleinen Aufgabe durften die Schüler dann praktisch Falschgeld von echtem Geld unterscheiden. In Zukunft sollen Falschgelder direkt im Einzelhandel erkannt und fachgerecht behandelt werden, sodass weniger Falschgeld im Umlauf sein wird.

Diese Schulungen dienen als Präventionsmaßnahme gegen Geldfälscher. Je mehr Aufklärung geleistet wird, desto weniger Falschgeld wird angenommen.

(Bericht von Tobias S.)